KurzGedanken

für Kurzgeschichten

Freitag. der 13.

Apr
13

Eine meiner Glückszahlen. Denn ganu an einem solchenFreitag, dem 13. Juli  borsten zuviele Speichen am Hinterrad meines Velos, exakt beim Kilometerstein 13 vor Dijon. Ich war damals 18 Jahre jung.

In der Folge nahm mich eine dieser weissen Camionetten mit, ein älterer Herr am Steuer, seine Frau versorgte mich mit gutem Abendessen, während er noch ein Velogeschäft ausfindig machte, das am Vorabend des franz. Nationalfeiertages für mein Fahrrad Zeit hatte.

Glückstage

Apr
11

Oder eben Hundstage…

Ich hatte heute grad zweimal grosses Glück! Zuerst war ich da mal mit dem grossen Traktor im Hang unterwegs, cool, aber ohne grosse Erfahrung. Dabei wäre ich mit dem Ding fast umgekippt.

Dann rampten wir mit René Akazienpfähle in den Boden. Er oben auf dem Traktor, ich unten als Helferlein die Pfähle haltend. Um ein Haar – wirklich um ein Haar – wäre mein Daumen Daumen gewesen, als der 10kg Schlägel zuschlug.

Doppeltes Glück an einem Tag – Danke, wem oder was auch immer! Macht übrigens nachdenklich, solches “Glück haben”.

Diagnosehunde

Mar
19

So nannte man Hunde vor rund 3000 Jahren im nahen Osten. Sie rochen Krebs und bestimmten den Ort des Eingriffs am Menschen. Heute können sie es wieder.

Und da war diese blinde Frau mit ihrem Blindenführhund, der ihr hin und wieder das Verlassen ihres Wohnzimmers verwehrte. Es stellte sich heraus, das der Hund das immer dann tat, wenn die Frau kurz darauf einen epileptischen Anfall hatte.
Der Hund hat das übrigens selbst erlernt…

Kastration & Tierschutz

Mar
16

Wer weiss schon, ob eine Hündin tierpsychologisch keine Nachteile hat, wenn sie nie Junge bekommt. Bei Hasen sagt man auch, dass es ihnen ja nicht schaden kann, wenn sie in den kleinen Käfigen sitzen, sie hätten ja nie eine freie Wiese erlebt denn gesehen.

Es geht nicht um Vor- oder Nachteile. Fakt ist, dass ein Hase nicht dazu gemacht wurde, in einem Käfig sein Leben zu verbringen. Und Fakt ist, dass die Natur der Tiere darauf ausgelegt ist, ihre Art zu erhalten und nicht aus dem Kreislauf auszuscheiden, an dem sie Teil hat. Also liegt es im Wesen jeder Hündin und jeden Hundes, dass er sich fortpflanzt. Eine Hündin, die nicht kastriert wird, sollte deshalb auch Junge haben. Alles andere wäre fatal für ihr Leben. Weiss man denn, wieviele Hündinnen dem Krebs verfallen, die in ihrem Leben geworfen haben? Die Zahlen sprechen ja  nur immer von denen, die nicht kastriert und nicht geworfen haben.

 Genau deshalb soll eine Zwergziege ja auch mal gebären. Und genau deshalb sollte jedes weibliche Tier den Zyklus des Empfangens, des Austragens und des Mutterseins erlebt haben. Psychologie hin oder her.  

Irgendwie wäre das auch Tierschutz, eben, dass ein Tier seiner Bestimmung gerecht werden darf.

PrimaVera

Mar
14

Hugo findet – nach 4 Monaten Winterstarre – zurück ans Tageslicht. Welch schönes Erlebnis!

Sylviane

Mar
10

Heute wurde Sylviane beerdigt. Heilt Zeit Wunden? Ist Vergessen Heilung?

WeltFrauenTag

Mar
08

Einmalig – wir haben heute, an meinem 55sten Geburtstag, zwei Otter am Grasen gesehen! Schade, das Bild bleibt uns vorbehalten.

NAchtrag 19.3.18 – es waren leider keine Otter sondern Biberratten

Eine Tugend

Mar
06

Von allen unschönen Dingen trifft, beschäftigt und verletzt mich UNRECHT am stärksten. Wohl deshalb wollte ich vor gut einem Jahr ein Studium in Jura beginnen. Ich denke jedoch, mein Unverständnis und damit mein Interesse gelten in erster Linie den Ursachen, die zu Unrecht führen.

Die tote Biene im Schneefeld

Mar
05

Da entdecke ich überraschend eine tote Bienen im Schnee. Soll ich das bemitleiden, denn ich tue es? Ende Frühling werden pro Stock wohl gen 50’000 neue sein. Kann ich 50’000 Bienen bemitleiden?