KurzGedanken

für Kurzgeschichten

Kastration & Tierschutz

Mar
16

Wer weiss schon, ob eine Hündin tierpsychologisch keine Nachteile hat, wenn sie nie Junge bekommt. Bei Hasen sagt man auch, dass es ihnen ja nicht schaden kann, wenn sie in den kleinen Käfigen sitzen, sie hätten ja nie eine freie Wiese erlebt denn gesehen.

Es geht nicht um Vor- oder Nachteile. Fakt ist, dass ein Hase nicht dazu gemacht wurde, in einem Käfig sein Leben zu verbringen. Und Fakt ist, dass die Natur der Tiere darauf ausgelegt ist, ihre Art zu erhalten und nicht aus dem Kreislauf auszuscheiden, an dem sie Teil hat. Also liegt es im Wesen jeder Hündin und jeden Hundes, dass er sich fortpflanzt. Eine Hündin, die nicht kastriert wird, sollte deshalb auch Junge haben. Alles andere wäre fatal für ihr Leben. Weiss man denn, wieviele Hündinnen dem Krebs verfallen, die in ihrem Leben geworfen haben? Die Zahlen sprechen ja  nur immer von denen, die nicht kastriert und nicht geworfen haben.

 Genau deshalb soll eine Zwergziege ja auch mal gebären. Und genau deshalb sollte jedes weibliche Tier den Zyklus des Empfangens, des Austragens und des Mutterseins erlebt haben. Psychologie hin oder her.  

Irgendwie wäre das auch Tierschutz, eben, dass ein Tier seiner Bestimmung gerecht werden darf.

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